USA – Iran …

USA - Iran
(Bild-Quelle: https://pixabay.com – Gemeinfrei)

Bin ich der Einzige, der sich fragt, warum die USA den Atomwaffen-Sperrvertag mit dem Iran aufgekündigt haben.
Ohne Not oder dass der Iran dagegen verstoßen hätte?
Bedenkt man aber, dass es dadurch möglich wurde, dem Iran die Daumenschrauben fester anzuziehen, dieses Land unter Druck zu setzen und das Öl-Embargo zu verschärfen, dann ergibt es einen Sinn.
Der Konflikt USA – Iran könnte zur Gefahr für die ganze Welt werden.

Die USA fördern seit geraumer Zeit Erdöl aus eigenen Sand-Schieferlagen mittels Fracking.
Abgesehen davon, dass diese Art der Förderung gravierende Umweltverschmutzungen nach sich zieht, ist diese Förderung auch noch sehr teuer.
So gewonnenes Öl kann nur verkauft werden, wenn der Ölpreis entsprechend hoch ist, um die Kosten, welche durch das Fördern entstehen, amortisieren zu können.

Die „Interessen“ Amerikas

Würde der Iran ungehindert sein Öl auf dem Weltmarkt anbieten können, so blieben die USA angesichts des dann durch das entsprechende Angebot an Fördermengen günstigen Ölpreises wohl auf ihrem teuren Öl sitzen.
Also braucht Amerika einen Grund, den Iran vom Ölmarkt auszuschließen, damit die Angebotsmenge zu verknappen, um das eigene Öl mit Gewinn verkaufen zu können.
Sind die viel gepriesenen „Interessen Amerikas“, die es zu schützen gilt?

Dass der Iran trotz zahlreicher Handelseinschränkungen kein Interesse daran hat, die Situation zu verschärfen, kann man darin erkennen, dass dieses Land die Anreicherung in nur homöopathischer Dosis erhöht. Nur soviel, um den anderen zu zeigen, dass der Iran sich nicht ungerechtfertigt unter Druck setzen lässt.

Der Iran ist ohnehin die nächsten 5–10 Jahre technisch schon gar nicht in der Lage, seine Urankapazität auf die 90 % anzureichern. Dieser Anreicherungsgrad wäre für den Bau einer Atombombe aber unbedingt nötig.
Eine Anreicherung des Urans auf 20 % würde benötigt, um medizinische Forschungen zu ermöglichen. Auch dies wird den Iranern von der Weltgemeinschaft verboten.

Grund dafür dürfte nicht die Anreicherung des Urans an sich sein, sondern vielmehr, um den Iran ständig zu drangsalieren.
Klar, der iranische Staatsapparat ist sicher kein Heiliger.
Aber ist das die USA etwa?
Als einziges Land, das Atombomben einsetzte. Sogar zweimal gegen rein zivile Ziele.
Ein Land, das den Irak in Grund und Boden bombte. Aufgrund von Lügen als „Beweise“?
Ist es Europa, als Handlanger der USA, wenn es um dessen Interessen geht – wie beim Irakkrieg wegen angeblicher Giftgas-Produktion?
Ich bin eher der Meinung, uns wird hier wieder einmal etwas vorgespielt, das ganz anders ist und ganz andere Ziele hat, als man uns weismachen will.
Wie gesagt, ich denke, es geht um Amerikas Ölverkauf – und der muss gesichert bleiben.

Nachtrag 22.07.2019

https://www.focus.de/finanzen/boerse/an-us-sanktionen-vorbei-geheime-oel-vorraete-china-bunkert-massenhaft-iranisches-rohoel_id_10949817.html

QED…

Dann kündigen die USA einseitig die INF-Verträge mit Russland.
Weil Russland angeblich mit deren neuester Mittelstreckenrakete gegen die zulässige Reichweiten-Begrenzung verstoßen habe.
Belege dafür haben die USA natürlich wieder einmal keine.
Aber Russland soll seine Konstruktionspläne der Raketen offen legen, um seine Unschuld zu beweisen.
Wie bitte?
Ja, ernsthaft – die USA fordern Einsicht in die genauen Funktionen der russischen Raketen.
Einem solchen Verlangen würde kein Land zustimmen, das nicht mit den USA verbündet ist. Und vielleicht nicht einmal solche Länder.
Jetzt kündigen die USA an, Raketen mit größerer Reichweite zu entwickeln.
Ich möchte wetten, dass diese in Rekordzeit fertig werden – da diese m. E. bereits fertig entwickelt und evtl. sogar schon gebaut sind.
Die USA haben nur nach einem Grund gesucht, den INF-Vertrag aufzukündigen, um genau dieses selbst zu realisieren – neue Raketen mit größerer Reichweite und geringerem Gewicht.
Wofür aber die Raketen?
Für Netanjahu und Israel (als Nebensatz hier nachzulesen). Israel will von den USA weitreichende Mittelstreckenraketen, um alle „Feinde Israels“ angreifen zu können.
Natürlich nur prophylaktisch und zur Selbstverteidigung.

Und nun das:
Die USA mischen sich in den Bau der Nord Stream 2-Pipeline von Russland nach Deutschland ein und drohen Deutschland mit Sanktionen für den Fall, dass Deutschland weiter zu dem mit Russland geschlossenen Gas-Liefervertrag steht (Quelle).
Braucht man also weitere Beweise, wie die USA agieren?
Nur deren Interessen zählen – und diese Interessen sind: Geld zu machen, ohne Rücksicht auf Verluste an Natur und Klima.

Wirklich schöne Freunde haben wir da in Übersee.

Nachtrag 19.08.2019

Wie der Spiegel heute berichtet soll Amerika ein erstes Exemplar des nur etwa 164 Kilogramm schweren Sprengkopfs vom Typ W76-2 bereits im kommenden Monat einsatzfähig haben (Quelle) .

Und sogar eine Mittelstreckenrakete mit mehr als 500 km haben die Amis auch schon in der kurzen Zeit seit dem Ende des INF-Abkommens entwickelt und getestet (Quelle).

Wirklich schnell, die amerikanischen Techniker. Kaum ist der INF-Vertrag mit Russland aufgekündigt, schon sind neue Waffen fertig.
Oder hat Amerika vielleicht schon des längeren an neuen Waffen geforscht und diese entwickelt? Und damit aber selbst gegen die elementaren Vertragsbestandteile des INF-Abkommens verstoßen?
Also selbst genau das gemacht, was Amerika aber Russland vorgeworfen und als Grund genannt hat, den INF-Vertrag aufzukündigen.

Russland sieht das ganz richtig, wenn der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im russischen Oberhaus feststellt, dass die USA seit langem gegen den Anfang August gekündigten INF-Abrüstungsvertrag verstoßen hätten und nicht Russland. Es wäre nicht möglich gewesen, ausschließlich in der Zeit vom 2. bis 19. August solche Forschungsprojekte durchzuführen (Quelle).

Wer hier also Verträge bricht und fortgesetzt Kriegshetze betreibt, dürfte jedem klar sein.

Unsere Goldreserven …

Goldreserven
(Bild-Quelle: https://pixabay.com – Gemeinfrei)

Die Goldreserven der BRD

Auszug aus unserer Webseite https://www.autobahngold.de, auf welcher wir über Falschgold, seine Arten und Verwendung zu Betrugszwecken informieren.

Anfang Januar 2013 ging es durch die Presse.
Die deutsche Regierung legt nun endlich die Karten auf den Tisch, wie viel Gold wo gelagert ist.

Aber erst, nachdem diese vom eigenen Bundesrechnungshof wegen der Intransparenz der im Ausland gelagerten deutschen Goldreserven gescholten wurde. Auch die fehlende Überprüfbarkeit wurde von Rechnungshof kritisiert.
Der Rechnungshof hatte in dem bekannt gewordenen Bericht weiter bemängelt, dass die in den Tresoren im Ausland gelagerten deutschen Reserven noch nie auf ihre »körperliche Zusammensetzung« und Echtheit überprüft worden seien.

vgl: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=18355

In Zahlen:

Nun kommen also folgende Zahlen von der Bundesbank:

Gesamtbesitz der BRD an Gold: 3396 Tonnen

  • 1536 Tonnen (45 %) lagern davon in den Tresoren der US-Notenbank Federal Reserve in New York
  • 450 Tonnen (13 %) bei der Bank von England in London
  • 374 Tonnen (11 %) liegen in der Banque de France in Paris
  • 1036 Tonnen(31 %) des Goldes liegen in der Bundesbank in der BRD
  • Der Gesamtwert des Goldes der BRD: ca. 150 Mrd. Euro (Stand Nov. 2012)

Die Barren, welche in den USA lagern, waren vor allem in den fünfziger und sechziger Jahren in das Eigentum der Deutschen Bundesbank übergegangen. Da Deutschland mehr nach Amerika exportierte, als Waren importierte, diente dieses Gold zur Bezahlung der hohen deutschen Außenhandelsüberschüsse.

Wie wir auf unserer Seite über Goldbarren darlegen, bestehen offensichtlich begründete Zweifel, ob unser Gold auch tatsächlich in vollem Umfang und Wert überhaupt noch vorhanden ist.

Noch im Jahre 2002 hat die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Dr. Barbara Hendricks auf Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann folgende Aussage getätigt „… Die deutsche Bundesbank hält einen großen Teil ihrer Goldbestände in eigenen Tresoren im Inland …“.

Wie passt diese Aussage aber nun zu der jüngst getätigten Aussage von Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele „ … Wir haben Anfang des vergangenen Jahrzehnts 930 Tonnen Gold von London nach Frankfurt gebracht und dabei akribisch kontrolliert …“?
War dies nun vor oder nach 2002?
Im einen Fall wären zum Zeitpunkt der v.g. Aussage der Hendricks also lediglich 106 Tonnen der deutschen Goldreserven in der BRD gelagert. Das wären 3,12 % – im günstigsten Fall aber dennoch nur ein knappes Drittel. Ist dies ein »großer Teil«?

Was stimmt nicht mit unseren Reserven?

Kann es vielleicht doch sein, dass die USA im kalten Krieg unser dort gelagertes Gold als Wohlverhaltenspfand der BRD betrachtete?
Wie dem auch sei, nun will die Bundesbank nach und nach 300 Tonnen Gold von Amerika zurückholen. Und auch die gesamten 374 Tonnen Gold aus Frankreich nach Hause bringen.

Ziel sei es, so Thiele, ab 2020 die Hälfte der deutschen Goldreserven in eigenen Tresoren im Inland aufzubewahren.
Da 1036 (Bestand BRD) + 300 (Rückholung USA) + 374 (Rückholung Frankreich) = 1710 (50,35 %), dürfte dies somit alles sein, was die BRD ins eigene Land zurückzubringen gedenkt.

Der Rest der Goldreserven?

Ob dir restlichen 1236 Tonnen Goldbarren in den USA jemals auf deren Vollzähligkeit und Echtheit überprüft werden, darf infrage gestellt werden.
Man braucht eigentlich nur die üblichen Schneeball-Systeme zu kennen, um zu erkennen, wie ein kapitaler Betrug aussehen könnte.

Haben ein paar Länder deren Goldreserven im Land X gebunkert, könnte dieses Verwahr-Land X relativ problemlos alles, bis auf die größte Einzeleinlage eines Einlage-Lands zu Geld machen.

Kommen dann zufällig mal die Kontrolleure eines beliebigen Landes, kann stets genau die Anzahl der deponierten Barren vorgelegt werden.
Dem nächsten Prüfer aus einem anderen Land werden allerdings dann genau dieselben Barren als »seinen« Besitz gezeigt.

Allerdings kann so ein Schneeball-System auch schnell in sich zusammenbrechen.
Dies, sobald sich die Kontrolleure aller Einlage-Länder zum selben Zeitpunkt im Deponie-Land einfinden und zeitgleich ihre Einlagen zur Prüfung verlangen würden. Dann platzt die Blase.
Oder auch, wenn alle Einlage-Länder die Seriennummer-Listen ihrer Goldschätze untereinander vergleichen würden. Denn damit ließen sich eventuelle mehrfach vergebenen Seriennummern erkennen.
Was dann ja ebenfalls auf oben beschriebenes System hindeuten würde.
Der Betrug würde also spätestens dann auffallen, wenn alle Einlage-Länder die Herausgabe des deponierten Goldes verlangen.
Oder wenn diese Länder miteinander und zeitgleich deren Einzelprüfungen abstimmen.
Bzw. wenigstens die Seriennummern-Listen untereinander vergleichen würden.

Machen wir uns nichts vor, sollte sich das fiktive Land X aus obigem Beispiel rechtswidrig an unserem Gold vergriffen haben, wäre dieses Land ruiniert, finanziell und moralisch. Die Reputatio und das Vertrauen in dieses Landes wären damit für alle Zeit erledigt. Kein Land würde einem Unterschlagungs-Land noch ein Wort glauben, geschweige, diesem etwas anvertrauen.
Aber damit wäre – und das ist viel schlimmer – zugleich auch bei entsprechendem Schaden die gesamte Weltwirtschaft am Ende.
Denn dann würde das Volksvertrauen in jedem Land in sämtliche Anlagen rapide schwinden, jeder würde sein investiertes Kapital aus dem Markt ziehen und so noch retten, was zu retten ist.
Wir würden einen Aktiencrash erleben, der dramatischer und verherender nicht sein könnte.
Dadurch würde der Wirtschaft aber folglich das Geld zum Arbeiten fehlen und diese weltweit ins Bodenlose stürzen.

Es ist ja ohnehin der Albtraum schlechthin für die Finanzpolitik, dass das Volk einmal das Vertrauen in den Fiskalmarkt, also in die bunt bedruckten Vertrauens-Papierfetzerln verlieren könnte.
Ein solcher Fall wie oben beschrieben, würde wohl aber genau das auslösen.
So etwas würden keine Regierungen jemals zulassen können, egal, was passiert ist. Weder die betrogenen, noch die Betrüger-Regierungen.
Und das Volk würde dies auch nie erfahren.
Selbst wenn die Politik dazu lügen müsste, bis die Balken brechen.
Warten wir es also ab, was die Zukunft bringt.
Es hat sich allerdings schon ab und an eine Wahrheit ans Tageslicht gekämpft, die von bestimmten Seiten bis ans Ende der Zeit unterdrückt und vergraben bleiben sollte…

Übrigens… Immer mehr Staaten verlangen von den USA ihre dort eingelagerten Goldbarren zurück.

Man darf nicht vergessen, wie die Rückholung der “nur” 300 Tonnen Gold aus Amerika verlief – die USA brauchten über vier Jahre, um unser Eigentum, also die von Deutschland zurückgeforderten Barren zu “organisieren” (2012-2017).
Unsere noch ausstehenden 1236 Tonnen Gold an Deutschland auszuliefern, könnte ein gewisses Land vielleicht in eine echte Krise stürzen…
Denn soviel echte Goldbarren würden sich auf dem Markt praktisch nicht mehr zu vertretbaren Konditionen auftreiben lassen – da das meiste Gold inzwischen in anderen festen Händen ist. Z.B soll alleine China jährlich über 1000 Tonnen Gold auf dem Weltmarkt zusammenkaufen und inzwischen über 12000 Tonnen in seinem Besitz haben. Dies stellt eine satte Steigerung im Vergleich zu den ca. 1000 Tonnen dar, welche China zu Beginn dieses Jahrtausends noch besessen hat.
Sollte uns dies nicht zu denken geben, wo diese Masse Gold überhaupt herkommt? Das sind nun immerhin 6% von den 197500 Tonnen Gold, welche insgesamt seit Anbeginn der Menschheit geschürft wurden.

Übrigens, Achtung beim Goldkauf.
Es treten immer mehr illegale Fälschungen von Gold-Barren und -Münzen auf, die aber einen wertlosen Wolframkern haben, welcher den tatsächlichen Goldanteil eklatant verringert.
Ausführlicher Informationen zu Falschgold-Barren und -Anlagen finden Sie hier.

Und hier eine interessante Meinung zur Zukunft

Und was mit unserem Gold geschehen sein könnte

Nachtrag August 2019

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