Corona und Ihre Folgen

(Quelle: Pixabay – freie Nutzung)

Merkels Wegducken auch bei Corona

Wie gewohnt, hat Merkel sich auch in der Corona-Krise verkrochen, bis nichts mehr geht.
Und nun jubeln die ÖRR – wie z.B. der Tagesspiegel -, dass Merkel die richtigen Worte in ihrer heutigen Ansprache verwendet habe.

Dabei hat sie in ihrer “Ansprache” nur längst bekannte Verhaltensvorgaben vom Teleprompter heruntergeleiert.
Gewohnte Plattitüden auf Merkel-Art halt – “The same procedure as every year, James”

Ohne auch nur einmal darauf einzugehen, warum die wenigstens inzwischen geltenden Order wie Grenzüberwachung nicht bereits vor vier Wochen beschlossen wurde.
Also zu einer Zeit, da längst bekannt war, wie sich Corona ausbreitet und vor allem, mit welcher Geschwindigkeit.
Auf längst überfällige Anordnungen wie Ausgehverbote usw., haben wir in Merkels Ansprache jedoch vergeblich gewartet.

Wie üblich, alles ohne einen Plan, alles zu spät – nur ein “Durchhalten”-Aufruf. That’s all.

Merkels Aussitzen

Mit ihrem Aussitzen, wie es ihr schon ihr Ziehvater Kohl gelehrt hatte, hat Merkel die jetzige Situation aber erst heraufbeschworen.
Durch über vier Wochen zuschauen und Nichtstun.
Sich damit nun vor das Volk zu stellen und zu sagen, Deutschland hätte alles nur Mögliche getan, ist m.E. fast schon eine Frechheit.

Da hat sich doch jeder intellektuell einigermaßen intakte Deutsche wirklich mehr und vor allem die überfälligen Verordnungen in dieser Ansprache erwartet.
Und man kann sich nur mit Grauen abwenden, vor einer solchen platten und merkelüblichen unverbindlichen Ansprache ohne sich auch nur einmal festzulegen.

Denn jetzt, nachdem inzwischen über 15000 Deutsche an Corona erkrankt sind, ist der Zug längst abgefahren.
Dieser Fakt dürfte jedem bekannt sein, der in der Schule nicht nur Singen und Klatschen hatte.

(Nachtrag 11.04.2020: Dieser Meinung sind offensichtlich auch Andere)

Merkels Schuld

Merkels Hauptproblem ist nach meiner Auffassung, sich stets wegzuducken und erst mal in Ruhe abzuwarten, wohin der Trend geht.
Immer wartet sie den Mainstream ab und reagiert erst dann. Und stets so, dass sie sich der unbedingten Zustimmung der Mehrheit ihrer Partei sicher sein kann.
Anstatt, was hier dringend nötig gewesen wäre, wenigstens einmal zügig und bereits von Anfang der Krise an klare Worte und die dringend erforderlichen und nun mal auch wirklich einschneidende Anordnungen zu treffen.

Auf gut deutsch, diese Frau hat imho einfach nicht den A&$§% in der Hose, um einsame und unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Und seien diese auch noch so alternativlos und unausweichlich.

So wird dies aber ein Bumerang werden, welcher m.E. mehr Menschenleben kosten wird, als es jemals in der Nachkriegszeit eine Politik zu verantworten hatte.

Ein wirklich verantwortungsvoller Kanzler hätte doch bereits Anfang März das angeordnet, was Merkel bis heute nicht fertiggebracht hat. Umgehend die rigorose Ausgangssperre zu verhängen.
Zu dem Zeitpunkt hatten wir noch eine gewisse Steuerungsmöglichkeit. Heute aber nicht mehr.
Aber schon gar nicht erst kommenden Sonntag, wenn Merkel dann vielleicht die Ausgangssperre verhängen wird.
Denn bis Sonntag könnten wir bereits 30000 Erkrankte haben.
Kommen muss und wird die Ausgangssperre und der uneingeschränkte Shut-Down wohl ohnehin – aber Merkel-üblich viel zu spät.

Tun und Sollen

Eine vernünftige Politik hätte eben gleich auf die vielen Wissenschaftler gehört. Die mit den vorliegenden Zahlen aus China belastbare und echte Vergleichszahlen zu der dramatischen Entwicklung von Corona dargelegt haben.
Von Wissenschaftlern, Virologen und Epidemiologen, die verzweifelt, aber vergebens versuchten, unserer Regierung und unseren Politikern die tatsächliche Gefahr zu verdeutlichen, aber an der wirtschaftshörigen Politik verzweifeln mussten.

Politik bedeutet heute m.E. nur noch, dass man lernt, wie man den Menschen etwas verkauft und sich dazu eines hoch dotierten Posten bedient. Und natürlich wie man so wirtschaftsfreundlich agiert, dass einem nach seiner Amtszeit ein spitzenmäßig entlohnter Aufsichtsrats- oder Beraterposten in einem der Top-Unternehmen sicher ist.
Aber gerade solche Politiker haben im Regelfall keinen wissenschaftlichen Hintergrund.
Gerade dann und deswegen muss die Politik aber eben auf Wissenschaftler hören und ausnahmsweise nicht das Wirtschaftsinteresse (Geld) ihrer latenten Strippenzieher in den Vordergrund stellen.

Damit hätten wir heute keine 16000 Infizierte, sondern vielleicht gerade mal 1000.
(Nachtrag 27.03.20: Dass die Regierung Merkel nicht zeitnah gehandelt hat, wird auch von anderen Medien kritisiert)

Dafür trägt m.E. unsere Regierung und vor allem Frau BK Merkel die volle Verantwortung!

Die aktuellen Corona-Zahlen

Die täglich aktualisierten Fallzahlen für Infizierte, Gesundete und Verstorbene sind hier abrufbar:
Johns Hopkins-University
Berliner Morgenpost
Robert Koch Institut – Bundesländer
Robert Koch Institut – Deutschland

Die vom Robert Koch Institut veröffentlichten Fallzahlen sind allerdings nicht so aktuell wie die der anderen Einrichtungen.
Denn der offizielle Meldeweg ist (- man glaubt es nicht -, zumeist per Fax) : Ärzte und Krankenhäuser -> Labore -> lokale Gesundheitsämter – > Landesgesundheitsämter und u.a. an das RKI. Hierdurch entstehen natürlich Zeitverluste, die sich über Tage erstrecken können. Was aber gerade bei exponentiellen Kurven mit fortschreitendem Verlauf zu immer extremen Zahlenverfälschungen führt.

Nachtrag 23.03.20: Die Webseiten mit den tatsächlich zeitnahen Erhebungswerten der untersten Sammel-Ebenen, also der Landesbehörden aller deutschen Bundesländer, werden in diesem Heise-Artikel verlinkt.
Die Johns-Hopkins-University und die Berliner Morgenpost – aber z.B. auch die täglichen Veröffentlichungen von T-Online und dem Tagesspiegel beziehen im Gegensatz zum RKI u.a. eben direkt von dort die Zahlen und warten nicht auf die z.T. erst Tage später vom RKI publizierten und schon lange nicht mehr aktuellen Angaben.
Daher sind diese Meldungen auch wesentlich näher an den tatsächlichen aktuellen Werten als die veröffentlichten Zahlen des RKI.
Wie diese Verzögerungen entstehen, können Sie hier nachlesen.

Weitere Entwicklung der Corona-Pandemie

Der Fluch von exponentiellem Wachstum liegt in dem Unterschied bzw. Gegensatz zu einem linearen Anstieg.

Aber Mathematik scheint leider auch kein Abfragefach in unserer Politik zu sein.
Denn es hat viel zu lange gedauert, bis unsere Politik überhaupt die ersten zaghaften Einschränkungen bekannt gegeben hat. Viel zu lange und erst, als es viel zu spät war, um damit das Ruder noch herumreißen zu können.

Die einfache Exponential-Aufrechnung bei einer sehr optimistisch gerechneten Zunahme der Quantität alle 4 Tage nur um 100% zeigt das extreme, aber rein rechnerisch durchaus plausible potenzierte Wachstum (bekannt aus der Fabel über Sissa ibn Dahir – der mit dem Schachbrett und den Reiskörnern).

Nachtrag aufgrund von Nachfragen:
Zur Klarstellung – Die folgenden Zahlen und Szenarien umfassen lediglich einen rechnerischen exponentiellen Anstieg ganz ohne Gegenmaßnahmen und ohne natürliche Abflachung durch erworbene Immunität!
Also nochmal ganz deutlich: Es wird ein Gau-Szanario gezeigt, welches nach den aktuellen Erfahrungen hoffentlich nicht in diesem Ausmaß eintreten wird.
Es soll aber verdeutlichen, dass wir uns alle daran beteiligen müssen, die Infektionsraten niedrig zu halten – durch möglichst wenig bis gar keine sozialen Kontakte.

DatumInfizierteTote
18.03.202013.00040
22.03.202026.00080
26.03.202052.000160
30.03.2020104.000320
03.04.2020208.000640
07.04.2020416.0001.920
11.04.2020832.0005.760
15.04.20201.664.00017.280
19.04.20203.328.00051.840
23.04.20206.656.000155.520
27.04.202013.312.000466.560
01.05.202026.624.0001.399.680
05.05.202053.248.0004.199.040
09.05.2020106.496.00012.597.120

Die Interpretation der Tabelle

Wenn die Corona-Verbreitung also nicht wirklich drastisch eingedämmt werden kann, wären spätestens am 04.04.20 alle im Land vorhandenen Beatmungsgeräte in Dauerbenutzung. Denn 5-10% der Erkrankten benötigen eine invasive Dauer-Beatmung und jeder von diesen Menschen belegt dann ununterbrochen 24/7 ein solches Gerät.
Was ab diesem Tag aber die Zahl der Toten – ganz optimistisch gerechnet – mindestens auf den Faktor 3 alle vier Tage anheben dürfte.
Dann würden die Ärzte auch in Deutschland triagieren müssen, um zu selektieren, welcher schwer Kranke überhaupt eine Chance auf einen Beatmungsplatz und eine gewisse Überlebenschance bekommen wird. Und wer dem sicheren Tod ausgeliefert werden muss.
(Nachtrag 23.03.20: vgl: Harald Lesch auf Youtube)

Die Todesrate würde dann mit großer Wahrscheinlichkeit aber noch wesentlich höher liegen. Denn ab diesem Zeitpunkt wären faktisch nahezu alle weiteren Fälle mit schwerem Verlauf dem Tode geweiht.

Abflachung

Mathematisch nachvollziehbar wird die Kurve natürlich auch mal abflachen. Dann, wenn die Durchseuchung im Land auf min. 60% steigt. Da dann durch die damit verbundene Immunität bereits erkrankter Personen zwangsläufig weniger Neuinfektionen stattfinden.
Aber erst etwa am 05.05.2020 würden diese hierfür erforderlichen 60% aller Menschen in Deutschland an Corona erkrankt sein, welche es braucht, um die exponentielle Wachstumskurve langsam abflachen zu lassen.
Bis zu diesem Zeitpunkt wäre aber im absoluten Worst Case zu befürchten, dass dann bereits hunderttausende unserer Mitmenschen gestorben sind.

Und was viele überhaupt nicht auf dem Radar haben: Bei dem oben angenommenen exponentiellem Wachstum ohne jedwede Abflachung der Kurve, wäre diese Durchseuchung von 60% erst zwei Tage vor der kompletten, also der Durchseuchung von 100% aller in Deutschland lebenden Menschen erreicht.

Die Beatmungsplätze sind aber unabhängig davon so lange belegt, bis die Patienten entweder gestorben sind oder nach einer sehr langen Behandlungsdauer nicht mehr auf die Geräte angewiesen sein werden. So kann es aber u.U. sogar Wochen dauern, bis ein solches Gerät an einen anderen Behandlungs-Bedürftigen weitergereicht werden kann.
Viele bis dato schwer Erkrankte würden diese Abflachung dann also überhaupt nicht mehr erleben. Die Zahl der Toten würde noch wochen- bis monatelang weiter extrem steigen.

Überdies werden viele der Corona-Erkrankten mit dauerhaften Lungenschäden lebenslange Einschränkungen und eine wohl deutlich verkürzte Lebenserwartung haben.
(Nachtrag 29.03.20: Das befürchten auch Mediziner)

Folgen

Unsere Krankenhäuser würden mit der Pandemie, sofern sich der Anstieg der Infizierten nicht drastisch verlangsamt, niemals fertig werden können. Im schlimmsten Fall würden schon bald unzählige erkrankte Menschen zwangsläufig unbehandelt sterben.
Doch darüber will (noch) keiner reden.
(Nachtrag 25.03.20: Langsam wird zugegeben, dass wir nicht ausreichend darauf vorbereitet sind)
(Nachtrag 27.03.20: Es wird enger)

Gefahren

Woran auch keiner denken mag, dieser Virus samt seinen folgenden Mutationen und Artverwandten können immer wieder wie Tsunamis über die Erde rollen, unzählige Opfer fordern und die Systeme weiter und weiter beschädigen.
Eine gesellschaftliche Ordnung wäre dann nicht mehr aufrechtzuerhalten.

Zumal Terroristen diesen Zustand der Schwäche für Angriffe (z.B. auf Kliniken) ausnutzen können.

Auch könnten andere Staaten oder Gruppierungen diesen Einbruch der Ordnung nutzen, um unser Land zu okkupieren.

Diese Situation zeigt uns überdeutlich, wie fragil unsere Systeme sind und wie dünn die Fädchen sind, an welchen diese hängen.

Nur echter Sozialismus, Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt sowie wirkliche Beteiligung der Oberschicht an der Restaurierung und der Verbesserung eines funktionierenden Systems kann dann helfen, um den globalen Zusammenbruch zu verhindern.

Wir sollten also dringend daraus lernen. Also die Globalisierung, die den einzigen Sinn hat, Reiche immer noch reicher zu machen, auf den Prüfstand zu stellen und wo möglich, diese zu eliminieren.

Wir müssen unbedingt lebensnotwendige Produktionen zurück ins Inland verlagern und elementare, aber privatisierte Unternehmen wieder in die Hände zurückholen, in welche diese gehören. In die des Volkes und nicht in die von kapitalistischen Ausbeuter-Heuschrecken.
Wir müssen dem Neo-Kapitalismus also in allen Bereichen enge Zügel anlegen – und das so schnell als möglich.

Entweder wir nutzen jetzt diese Gelegenheit oder die Erde wird sich der Seuche Mensch entledigen. Früher oder später – aber sicher irgendwann.

Das, was uns nach der Seuche an Massen zureisender Asylanten erwartet, will sich auch noch keiner ausmalen.
Jeder will dann natürlich in das dann noch am besten funktionierende System einwandern.
In Indien, Afrika und in allen anderen Dritte-Welt-Ländern könnte aufgrund der Krise die Nahrungsversorgung weiter ein- oder gar komplett zusammenbrechen.
Und wer dann noch die Kraft hat, von dort zu fliehen, der wird dies auch tun.

Fehlendes Material

Auch darüber, dass voraussichtlich schon bald wichtiges Material wie Schutzkleidung, Masken und Desinfektionsmittel ausgehen könnte, wird natürlich auch kein Wort verloren.
Was passieren würde, sollten den Klinikangestellten tatsächlich diese Materialien ausgehen, kann sich jeder ausmalen – ein Albtraum!

Die Ankündigung eines Ministers, dass umgehend genügend Vorrat an Schutzmaterial kommen wird, darf m.E. auch bezweifelt werden.
(Nachtrag 23.03.20: Der Zweifel scheint berechtigt)
Ansonsten würden Politiker ja nicht, wie es bereits der Fall ist, bei Unternehmen und Handwerksbetrieben um Schutzmasken betteln gehen, und Brennereien um Alkohol angehen müssen.

Die Älteren werden sich erinnern, wir hatten einmal einen Katastrophenschutz mit stets übervollen Lagern aller nur denkbaren Hilfsmittel. Solange, bis dieser restlos zusammengestrichen und auf dem Kommerz-Altar dem Kapitalismus geopfert wurde.
Wie so viele andere früher existierende elementare Schutzmechanismen auch.

Die dringend benötigte Schutzmasken, -kleidung und Geräte kosten heute oft über dem 20-fachen des üblichen Preises. Dazu verschwindet bestellte und bezahlte Ware in Millionenhöhe einfach auf dem Transport nach Deutschland.
Damit liegt klar auf der Hand, dass wir unsere einst gut bestückten, aber zwischenzeitlich aufgelöste Katastrophenschutz-Vorratslager mit diesem Geld weit über 20 Jahre hätten bevorraten können, ohne tatsächliche Mehrausgaben zu haben.
Und mit entsprechend bestückten Lagern echte Sicherheit für Notfälle gehabt hätten.

Fehlende Infrastruktur

Unter anderen wurden aber inzwischen doch fast alle lebenswichtige Bereiche – gerade auch der Medizinsektor – dem finanziellen Gewinn Weniger geopfert.
Gerade durch das “Krankenhausreform”-Paket von CDU/CSU und SPD, aber auch auf Druck der Linken wurden seit 2015 viele Kliniken geschlossen. Noch mehr wurden privatisiert. Und die Versorgung der verbliebenen staatlichen Häuser drastisch gesenkt.
(Quelle: https://www.aerzteblatt.de/archiv/170954/Krankenhausreform-Welche-Haeuser-muessen-schliessen)

Alles ist nur noch auf maximalen Profit für Großunternehmen getrimmt, die sogar noch aus der Krankheit von Menschen Kapital schlagen.

Und dies in Merkels hochgelobtem “nahezu am besten medizinisch ausgestattetem Land der Welt”.
Ein solches waren wir tatsächlich einmal – bis zur Privatisierung der medizinischen Versorgung.

Anhand der schieren Zahl der Klinikschließungen seit der Privatisierung – vor allem auch der von systemrelevanten Polikliniken, erkennt jeder, dass diese Merkel-Aussage schon lange nicht mehr wahr ist.
Schon der Begriff “Privatisierung” ist hier eine verharmlosende und unwahre Bezeichnung.
Korrekt hätte dieser Prozess wahrheitsgemäß “Gewinnmaximierung für skrupellose Neo-Kapitalisten” benannt werden müssen.

Wer bezahlt Corona?

Im “Idealen Fall”, dass die Rechtsordnung aufrechterhalten bleibt, dürfte jetzt schon sicher feststehen, wer dann die unzähligen Milliarden bezahlen wird, welche die Corona-Krise kosten wird.

Der echte Leistungserbringer – der Arbeiter, der Bedienstete, der Rentner, der Harz IV-Empfänger – will sagen, die mittleren und unteren Einkommensschichten.
Alle diese Menschen werden kräftig über Steuererhöhungen und Beitragserhöhungen (z.B. der Krankenkassenbeiträge) zur Finanzierung der Krise zur Kasse gebeten. Denn die Überwindung der Corona-Krise muss ja von jemandem bezahlt werden.
M.E. werden dafür sicher u.a. die MwSt und andere Verbrauchssteuern erhöht. Alle Steuern, die überwiegend nur den Endverbraucher treffen, um die horrenden Ausgaben zu refinanzieren.

(Nachtrag 29.03.20: Ich erachte die hier genannten 400 Euro pro Woche Verluste pro Arbeitnehmer als viel zu niedrig angesetzt).

Wobei gleichzeitig aber durch die extrem steigende Inflation die Lebenshaltungskosten stark ansteigen und dadurch breite Schichten sehr schnell und weit in Armut abrutschen würden.
Das Sozialsystem würde dann faktisch auch nicht mehr existieren, da nicht nur diese Kassen dann leer wären.

(Nachtrag 11.04.2020: Weitere Meinung zum Thema und Kretschmanns Aussage)

Noch schlimmer, wir werden sogar die zahllosen “Bad Companys” (Zombie-Unternehmen) weiter finanzieren und am Leben erhalten.
All die Unternehmen, die seit Jahren nur aufgrund der geringen Zinsen überleben können. In früheren Zeiten wären diese schon lange abgewickelt und dichtgemacht geworden.
Aber mit dem Geld des kleinen Steuerzahlers wird so deren Misswirtschaft nicht beendet, sondern mit unserem Geld fortgesetzt.

Wer nicht bezahlen muss

Die Industrie, Großkonzerne, die Versicherungskonzerne, die Banken usw. werden sich natürlich alle schön raushalten dürfen aus der Refinanzierung der Ordnung.
Und das wahrscheinlich mit voller politischer Unterstützung.
Weil eine Beteiligung letzterer ja schließlich das goldene Kalb, also die “heilige” unantastbare Wirtschaft (und zugleich Finanzgeber und Marionettenspieler der Politik) belasten würde.

Und während die Großunternehmen irgendwann vielleicht wieder saftige Dividenden ausschütten, werden die Arbeiter dann nicht mehr wissen, wie sie über die Runden kommen sollen.

Die Mittel- und Unterschicht, die Arbeiterklasse würde dann wohl extrem weiter abrutschen.

Warum dann nicht vernünftig – und wirtschafts-kapitalistisch vertretbar? Braucht ein Unternehmen staatliche Unterstützung, dann erwirbt der Staat im Gegenzug Unternehmensanteile in entsprechender Höhe.
So würde das Volk wenigstens ein klein wenig davon partizipieren, dass es die Unternehmen am Laufen hält.
Die Unternehmen werden doch seit Jahrzehnten steuerrechtlich und auf allen anderen Wegen geschont, weil diese ja “das unternehmerische Risiko” tragen müssen.
Wenn dies aber schon als Begründung herhalten muss, dann doch bitte auch die Folgen wortgetreu entsprechend in voller Eigenhaftung.
Gelingt dies nicht, erhält der Souverän entsprechende Anteile des Unternehmens im Gegenzug zu seiner finanziellen Unterstützung.

Die Risiken zu sozialisieren, aber die Einnahmen zu privatisieren ist der schlechteste Wesenszug im Kapitalismus. Es verhöhnt die oben genannte Begründung für Steuererleichterungen und andere eigentlich selbstverständliche soziale Verpflichtungen, von welchen Unternehmen weitgehend befreit sind.

Noch nicht das Ende

Und es steht zu befürchten, dass sich die Shutdowns häufen werden, dass Welle auf Welle folgen wird, bis dann endlich ein Medikament entwickelt wird. Also könnten sich die Kosten weiter akkumulieren, die der Steuerzahler aufzubringen hat.

Randbemerkung 22.02.2020: Zwischen 1991 und 2018 sind die Unternehmensgewinne um 78% gestiegen, während in dieser Zeit die Löhne tatsächlich gerade mal um 15% stiegen
(Quelle: Sehenswerter ZDF-Bericht “Arm trotz Arbeit – Überleben mit Niedriglohn” – ab 07:10min)

Der Impfstoff gegen Corona

Wenn dann mal ein Impfstoff gegen diese Seuche in Deutschland oder der EU entwickelt wird, so ist klar, dass wir diesen dann teuer doppelt und dreifach bezahlen werden.
Denn der deutsche Staat und die EU fördern zwar die Entwicklung eines solchen Stoffes mit großen Summen aus dem Fördertopf “Forschung und Entwicklung”, also mit unserem Geld.
Wer nun aber meint, dass dann der Impfstoff kostenlos oder zumindest billig zu haben sein wird, der irrt gewaltig.
Denn die Unternehmen haben sich eine freie Preisgestaltung ihrer Entwicklungen vertraglich sichern lassen.
Deutsche und Europäische Politik macht es möglich.
Unsere Politik finanziert also mit unserem Geld die Entwicklung eines Medikaments, für welches wir – sollte es dann serienreif sein – Unsummen bezahlen müssen um unser Überleben damit sichern zu können.

Der Unterschied zwischen Waren und Menschenleben

Hier handelt es sich aber nicht um z.B. einen Autohersteller.
Dieser baut mit den Aktienerlösen derer, die das Geld haben, in Aktien spekulieren zu können, einen PKW. Floppt dieses Fahrzeug, verlieren die Aktionäre Geld. Wird dieses Auto aber ein Schlager, verdienen sich die Anleger eine goldene Nase mit deren Aktien.

Hier geht es um echte Menschenleben. Und wir alle bezahlen bereits die Entwicklung der Medikamente.
Doch diese können uns dann von den kapitalistischen Unternehmen tatsächlich vorenthalten werden.
Dann, wenn wir nicht das zusätzliche Geld aufbringen, diese Mittel auch zu erwerben.
Wer glaubt, dass sich dann jeder dieses Medikament leisten kann, für den besteht die Erde sicher auch aus eine Scheibe Weichkäse.

Das ist doch noch kranker, als es einen der Virus Corona machen kann.
Eine Politik, die derartige Auswüchse erlaubt und solche Verträge unterschreibt, darf NIE wieder gewählt werden, sofern dem Wähler am Überleben der Menschheit gelegen ist.

Wir brauchen einfach eine neue Politik – mit anderen Zielen, mit Moral und Charakter – aber ohne offene oder verdeckte Korruption, Selbstbedienung und Ausnutzung anderer Menschen!
Und wir müssen etwas gegen die Gier und Skrupellosigkeit mancher Menschen und Unternehmen unternehmen – denn diese ist auch eine Seuche, die bekämpft werden muss.

Doppelt und dreifach

Wir werden dann – obgleich wir die Entwicklung des Serums bereits bezahlt haben – nochmal Unsummen dafür bezahlen müssen, um den Impfstoff dann auch zu bekommen.
Bei derartigen Handlungen fällt es jedem denkenden Menschen sehr schwer, keine kapitale Korruption an unserer gesamten Politik zu unterstellen – wie auch bei so vielen anderen Entscheidungen und Verträgen unserer Regierung.
Zumeist bezahlt das Volk ja ohnehin alles doppelt und dreifach – Steuern auf Steuern auf Steuern usw.
Dabei schwören unsere Politiker, jeden Schaden vom Volk abzuwehren.
Ist also nur zu unserem Besten – und wir verstehen es nur nicht richtig? Oder sind die Politiker ein verlogenes Pack, denen es nur um den eigenen Vorteil geht und die dafür über Leichen gehen?

Die Politik

Es ist doch zur Regel geworden, dass Politiker nach deren Amtszeit natürlich ganz zufällig hoch dotierte Aufsichtsratsposten bei den Unternehmensgiganten bekommen, für welche sie sich während ihrer politischen Arbeit aufopfernd engagiert haben.
Dies darf m.E. dennoch getrost als Korruption betrachtet werden. Auch wenn dabei wohl kein sichtbares Geld für diese Gefälligkeiten und Entscheidungs-Manipulationen geflossen sein mag.

Freie Willensbildung

Denn dadurch wird die freie Entscheidung der Politiker (für das Volkswohl zu handeln) zugunsten eines bequemen und gut entlohnten Alters-Arbeitsplatzes unmöglich gemacht wird.
Dass dadurch die politische Arbeit bei derartige Handlungen sicher nicht dem Allgemeinwohl dient, sondern nur den protegierten Unternehmen, darf m.E. auch als selbstverständlich angesehen werden.

Derartige Beispiele gibt es unzählige, in welchen Politiker aus Eigennutz und Gier nur die Interessen von Großunternehmen vertreten. Interessen, die aber diametral zu den Bedürfnissen der Bürger und deren Wohl stehen.
Und eben diese Politiker sitzen dann auf wundersame Weise irgendwann in den Unternehmens-Aufsichtsräten.

Welches Vertrauen kann man dann noch in eine solche “demokratische” Politik haben, wenn diese faktisch ausschließlich die Interessen der Wirtschaft vertritt und aber nicht die der lobbylosen Bürger?

Wem und wofür die Corona-Pandemie “nützlich” sein könnte

Die mit der Corona-Pandemie verbundenen wirtschaftliche Folgen dürften aber dennoch den Politikern gerade recht kommen.
Denn zu befürchten ist m.E.:
Die Politiker werden den schon lange vor der Türe stehenden unausweichlich kommenden Finanzcrash ungeahnten Ausmaßes dann natürlich auf die Corona-Krise schieben.
Nur um nicht zugeben zu müssen, dass die Finanzpolitik bedingt durch politische Korruption, begangen von den Wirtschafts- und Finanzmächtigen, das System gnadenlos vor die Wand gefahren wurde.
Weil das geschaffene Finanzsystem, welches Reiche auf Kosten der Mittel- und Unterschicht automatisch immer reicher macht, niemals funktionieren kann.

Die EZB und andere Weltbanken

Die EZB und die Weltbanken haben ihr Pulver bereits verschossen und dürften nun absolut wehrlos und mit heruntergelassener Hose der kommenden Krise gegenüberstehen.

Der Negativzins, welcher dem Normalsparer die Finanzierung seines Lebensabends vernichtet, ist der beste Beleg, dass die Politiker am Gängelband der Geldmacht unsere Welt eiskalt und wohl wissend an den Abgrund geführt haben.

Das gesamte System wird ja jetzt bereits nur noch mit immer kürzer wirkenden Maßnahmen am Leben gehalten.

Die Landes-Zentral-Banken

Diese Banken dürfen ihr Buchgeld selbst “drucken”, ohne etwas dafür zu leisten. Sie müssen (seit der Lösung der Währungen von der Golddeckung durch Nixon) nicht einmal auch nur den geringsten Gegenwert als Sicherheit dafür haben.
Dies ist ein weiterer dicker Sargnagel im System.
Ein Nagel, dessen Vernichtungspotenzial jeder Wirtschaftswissenschaftler erkannt haben dürfte und den zwangsläufige Kollaps bereits vor dem Beginn dieser Maßnahmen vorhersagen konnte.
Denn eine durch nichts abgesicherte Währung hat noch nie etwas für alle Menschen im System gebracht – und ist nur von und für die Geldmacht erschaffen worden.

Der Zweck der Finanzpolitik

Ein solches Konstrukt dient einzig dazu, die “Auserwählten” extrem reich und aber viele andere auf Dauer verarmen zu lassen.
Bedauerlicherweise sind die vielen Anderen jedoch die, welche wirkliche produktive Leistung erbringen.
Eine Produktivität, welche aber nicht mehr ausreicht, um alle die Nassauer, die Abschöpfer und die Milliarden-Betrüger mit unserem hart Erarbeiteten zu “versorgen”.
Denn es sind inzwischen derart viele und deren Abschöpf-Masse so hoch, dass die Masse der Leistungserbringer diese einfach nicht mehr versorgen kann, ohne dadurch zu verarmen.

Was wird nach Corona kommen?

Aber wenn alles dann durch eine grassierende Rezession in die Binsen gehen sollte, würden sich hundertprozentig die Politiker hinstellen und behaupten, dass nur Corona daran Schuld hatte und gar nie nicht deren desaströse Finanzpolitik.

Bestimmt würden dann 90% des Volkes diese Unschuldsbeteuerungen und die Schuldzuweisung auf die Corona-Pandemie auch noch unreflektiert glauben.
Und dann natürlich, gemäß der Indoktrination, der Natur die Schuld in die Schuhe schieben.
Anstatt die wenigen, aber mächtigen und wirklich verantwortlichen Politiker, Bänker, Großindustrielle, die uns das tatsächlich eingebrockt haben, dann zur gerechten Verantwortung ziehen.

In ein, zwei Jahren – so fürchte ich – werden nicht nur die Industrienationen wirtschaftlich am Boden liegen.
(Nachtrag 23.03.20: Das befürchten auch Andere.)
Ich hoffe, ich irre mich, denn die Folgen – und da schließe ich dann auch lokale Kriege bis hin zu einem Weltkrieg nicht aus – will ich nicht erleben müssen.
Denn wenn die Welt-Wirtschaft zusammenbrechen sollte und damit zugleich jegliche Versorgung der Menschen, ginge damit leider auch jede Menschlichkeit verloren.
Es käme überall zu Plünderungen und Bandenbildungen, deren Handlungen weitab unserer Rechtsnormen liegen – die also auch rauben und sogar für ein paar Lebensmittel töten würden.
Wir würden in Anarchie verfallen und die zusammenbrechende Exekutive könnte die Bürger nicht schützen.

In Deutschland

Den Deutschen ist aber die Selbstverteidigung nach dem WK2 aberzogen worden. Wir haben jedes Recht auf Gewalt ausschließlich an die Exekutive übertragen.
Damit ist das deutsche Volk faktisch auch mehr oder weniger wehrlos.
Denn dem Deutschen wurde jede Fähigkeit zur Abwehr von Gewalt bis in seine Gene hinein vom Staat beschnitten.
Ein Umstand, welcher, wenn das System zusammen brechen sollte und uns der ungedeckte Geld-Betrug um die Ohren fliegt, aber sicher von anderen Menschen ausgenutzt würde. Von Menschen, die kein Problem damit haben, Gewalt auszuüben und welchen ein Menschenleben nichts wert ist.
Denn sein Eigentum aktiv zu verteidigen, ist dem Durchschnitts-Deutschen ohnehin nicht möglich.

Sei es aufgrund der Erbschuld und dem damit verbundenem Zwang und gesetzlichen Einschränkungen zur Unmöglichkeit, sich verteidigen zu können.
Wie z.B. durch rigorose Waffengesetze, welche es keinem erlauben, sich entsprechend zu bewaffnen, um im Krisenfall sein Haus und seine Familie verteidigen zu können.
Diese Kastration des deutschen Volks dürfte uns noch sehr schwer auf die Füße fallen. Aber eben nur den Normal-Bürgern.
Denn die Politiker haben dann ja alle Möglichkeiten, sich in ihre super ausgestatteten und sicher sogar vom Heer verteidigten Bonzen-Bunker zu verkriechen.
Dazu bekommen sie ohnehin jederzeit problemlos eine WBK und dürfen sich Waffen kaufen (ohne, dazu Befähigungs-, Bedarfs- und Nutzungsnachweise wie das Normalvolk zu brauchen).

Das deutsche Volk wird für seine Unterwürfigkeit und Obrigkeitshörigkeit vielleicht noch teuer bezahlen müssen.

Übrige Welt

Zerbrechen die Industrienationen, würden aber auch erstmals keine Hilfsgelder mehr von diesen an die dritte Welt fließen können. Weil die Wirtschafts-Nationen sich dann selbst nicht mehr am Leben halten, geschweige denn noch Milliarden in die dritte Welt schicken können.

Dies würde dann aber in einem gewaltigen Run aus den verarmten Ländern und Kontinenten nach Europa und in einem Kampf um Lebensmittel enden, welcher apokalyptische Ausmaße annähme.

Mein Fazit

Ich wünschte mir fast, ich wäre 35 Jahre älter und müsste das nicht mehr miterleben, was m.E. bald auf uns zukommen könnte.
Denn ich fürchte in 12-36 Monaten werden wir unsere Kugel und seine bisherigen Systeme nicht wiedererkennen.

Meine Forderung

Nachtrag 28.03.20: Oder wir nutzen die Gunst der Stunde und stellen unser System wirklich auf eine soziale Ebene. D.h.:

– Rück-Verstaatlichung aller elementaren und zum Lebenserhalt notwendiger Industrien (Strom, Wasser, Lebensmittel usw.),
– Generelles Handelsverbot von Aktien, die der v.g. elementaren Bedürfnisdeckung der Menschen dienen,
– Gerechtes Abschöpfen von Unternehmensgewinnen, von Gewinnen aus dem Aktienhandel und anderer Gewinne, welche sich auf Kosten der Leistungserbringer ständig selbst vermehren,
– Festlegen eines gerechten und bezahlbaren Mietspiegels,
– Bau von ausreichend vielen staatlichen Wohnblöcken mit bezahlbaren günstigen Mieten,
– Gerechte Löhne durchsetzen, von welchen die Arbeitnehmer auch Rücklagen für den Ruhestand anlegen können.
– Jeder Arbeitnehmer muss nach 45 Arbeitsjahren min 70% des Durchschnittslohnes als Rente erhalten,
– Kein Rentner/Pensionär darf mehr als das doppelte durchschnittliche Arbeitseinkommen als Rente/Pension erhalten,
– Kein Arbeitgeber, Firmenboss, Vorstand usw. darf mehr als das zehnfache Einkommen eines seiner Facharbeiter verdienen – bekommt aber oft das vielfache davon. Dieses Geld muss nach unten verteilt werden.

Die selbsternannte elitäre Schicht vergreift sich derart an der Arbeitsleistung der Arbeiter und Angestellten, dass diesen fast nichts mehr zum Leben bleibt.
Solange diese Einkommensschere aber immer noch weiter auseinanderklafft, werden wir diese Krise niemals überwinden können.
Zumindest nicht so, dass hinterher ein gerechtes und geordnetes Zusammenleben lauter zufriedener Menschen möglich sein wird.
Ganz im Gegenteil!

Umbau ist dringend erforderlich

Wir müssen also unser gesamtes Weltsystem umbauen – wirklich gerecht, wirklich sozial und wirklich human.
Und nicht das kaputte System beibehalten, welches obige Eigenschaften nur vorspielt und von den hörigen Medien verbreiten lässt.
Es darf kein System mehr sein, das in Realität alles andere als menschlich und gerecht ist.
Denn unser sog. demokratischer Kapitalismus unterscheidet sich nur marginal von totalitären Systemen, was die Ausbeutung der tatsächlichen Leistungserbringer betrifft!
(Siehe auch meinen Artikel “Zukunft von Deutschland“)

Schlusswort

Nennt mich ruhig Schwarzseher – aber bislang lag ich leider schon sehr oft richtig.
Und ein Rechenkünstler muss man wahrlich nicht sein, um zu erkennen, dass am Ende des Tunnels leider doch keiner ein Lichtlein angesteckt hat.

Online-Rechner

Nachtrag 24.03.2020: Mit diesem Online-Rechner könnt Ihr die Parameter frei eingeben und Euch die daraus resultierenden Fallzahlen sowie Verlaufskurven für eine Pandemie berechnen und anzeigen lassen.

Links zum Thema “Corona”

Aussage des Philosophen und Psychoanalytikers Slavoj Žižek
Einschätzung von Michael Theurer

Cum-Ex Urteil und die ÖRR schweigen

(Quelle: Pixabay – freie Nutzung)

Das Cum-Ex Urteil

Heute, den 18.03.20 fiel also das Urteil über die Menschen, die dem deutschen Volk Millionen Euros durch ihre Cum-Ex-Geschäfte gestohlen haben.

Von den ÖRR habe ich aber bislang noch kein Wort über diese Cum-Ex Verhandlung und deren Ausgang gelesen.

Lediglich von der T-Online als staatstreuem Unternehmen habe ich bisher ein urteil-verherrlichendes Pamphlet gefunden.

Schon von Anfang an forderte die StA nur ein niedriges Strafmaß für die Cum-Ex-Beteiligten, mit der Begründung, dass es ja viele Akteure waren, die dieselben illegalen Geschäfte betrieben haben.
Und m.E. wohl in abgewandelter Form weiter praktizieren.

Sollen diese Tatsachen und hanebüchenen Ausreden für das gesprochene milde Urteil vielleicht nicht dem deutschen Volk bekannt werden?

Da wundere ich mich doch, warum in der Bananenrepublik Deutschland nicht auch Einbrecher, Vergewaltiger usw. ein geringes Strafmaß bekommen. Denn von dieser Couleur gibt es schließlich auch sehr viele in unserem Land.

Mit diesem Urteil bestätigt unser Staat aber wieder einmal, dass Bonzen und Bänker offensichtlich mit jedem Betrug und jedem Diebstahl durchkommen. Ganz ohne entsprechend dafür zur Verantwortung gezogen zu werden.

Aber wehe, ein kleiner Gewerbetreibender vergisst mal einen Beleg.
Dann werden Geschütze aufgefahren und eine richtig schmerzende Strafe dafür verhängt.
Mit dem Resultat, dass so ein Versäumnis nicht wenige Ein-Mann-Unternehmen sogar in den wirtschaftlichen Ruin getrieben hat.

Fazit

Es ist einfach nur noch eine Schande, wie unsere Rechtssprechung zugunsten der Reichen arbeitet!
Kann bei solchen Urteilen auch nur ein Mensch noch auf unser Rechtssystem vertrauen? Oder ist es nicht inzwischen tatsächlich so, dass je höher die Schadenssumme, die dem Volk gestohlen wird, die dafür verhängten Strafen umso niedriger ausfallen?
Entscheidet hier auch schon die Macht des Geldes?
Die Anzeichen deuten jedenfalls darauf hin.